KRUU Magazine



Ich bin Michaela und blogge hier über all die schönen Hochzeitsthemen. Im KRUU Hochzeitsmagazin möchte ich euch viele Inspirationen und wertvolle Tipps mitgeben.

Hier findet ihr zudem kreative Ideen für eure Dekoration, praktische Tipps und hilfreiche Vorlagen zum Ausdrucken.

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Wie lange dauert die Bearbeitung meiner Hochzeitsbilder?

Veröffentlicht am: 13.11.2019 um 03:06 Uhr

Du hast geheiratet und ein Fotograf hat den schönsten Tag in deinem Leben auf Bildern festgehalten? Dann kannst du es sicher kaum erwarten die Bilder zu Gesicht zu bekommen und zu bestaunen. Bevor du jeden Tag im Studio des Fotografen anrufst, um zu fragen, wann er mit der Bearbeitung deiner Bilder fertig ist, sodass du sie abholen kannst, kannst du dir hier einen ungefähren Überblick darüber verschaffen, wie viel Zeit der Fotograf in etwa für die Bearbeitung deiner Bilder braucht.

Es ist vollkommen normal und verständlich, dass du die Bilder am liebsten direkt in den Händen halten würdest. Doch bedenke dabei immer, dass der Fotograf erst einmal deine Bilder sortieren und gegebenenfalls nicht gelungene Aufnahmen löschen oder bearbeiten muss. Zudem gehörst du sicher nicht zu den einzigen Kunden des Fotografen, da vor allem in der Hochzeitshochsaison, zwischen Mai und September, sehr viele Menschen den Bund der Ehe eingehen und für diese Zwecke die Leistungen eines Fotografen in Anspruch nehmen.

Aus diesem Grund haben die Fotografen vor allem in der Hochsaison der Hochzeiten viele Kunden und somit sehr viel zu tun. Du darfst aber immer davon ausgehen, dass der Fotograf sein bestes gibt, um dir die Bilder so schnell als möglich zukommen zu lassen.

Wie lange muss ich auf meine Hochzeitsbilder warten?

Um wissen zu können, wie lange du auf die Bilder deiner Hochzeit im Schnitt warten musst, kannst du natürlich mit dem Fotografen sprechen, bevor du ihn beauftragst. Dennoch kann er dir nie 100 prozentigen Angaben machen, da die Zeit für die Bearbeitung immer von der Bearbeitung und der Anzahl der Bilder abhängt und auch die Anzahl der Kunden, welche der Fotograf hat, einen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer hat.

Die Taktik des Fotografen für die Bearbeitung der Bilder

Ein ausschlaggebender Punkt bezüglich der Fotos, ist die Taktik, welche der Fotograf für die Bearbeitung seiner Bilder nutzt. Denn jeder Fotograf verfolgt für diese Zwecke seine eigene und somit ganz persönliche Taktik, um dich als Kunden zu befriedigen.

Erst die Fotos, dann die Bearbeitung

Da viele Brautpaare im Frühling oder auch im Sommer heiraten, nehmen die Fotografen in der Regel die Fotoshootings an und bearbeiten den großen Teil der Fotos erst in der Nebensaison. Ab Herbst bis circa April heiraten deutlich weniger Menschen, was dem Fotografen sehr viel mehr Zeit für die Bearbeitung der Fotos einräumt. Verfolgt der Fotograf diese Taktik, dauert es mitunter etwas länger, bis du die Bilder in deinen Händen hälst und bestaunen kannst. Mit bis zu einem Jahr Wartezeit musst du in einem solchen Fall sicher rechnen.

Erst ein Auftrag komplett, dann der nächste

Andere Fotografen verfolgen bezüglich deiner Hochzeitsfotos eine vollkommen andere Taktik. In diesem Fall schießt der Fotograf die Fotos und bearbeitet diese direkt, bevor er einen anderen Auftrag annimmt. Mit dieser Taktik kann dir der Fotograf die Fotos oder auch mögliche Fotoalben früher zukommen lassen, doch er kann deutlich weniger Aufträge während der Hochzeitshochsaison annehmen.

Die Kombination der beiden Taktiken

Einige Fotografen entscheiden sich weder für die eine noch für die andere Taktik, sondern wählen einen Mittelweg aus beiden Taktiken. Bei diesem Mittelweg nehmen die Fotografen nicht jeden Auftrag an, sondern legen zwischen einen Auftrag und den anderen zwei bis drei Wochen, welche sie dann nutzen, um die Fotos zu bearbeiten und dem Brautpaar somit so schnell wie möglich zukommen zu lassen.

Die Auslagerung der Bearbeitung

Eine weitere vollkommen andere Methode besteht in der Auslagerung der Bearbeitung. In diesem Fall kümmern sich die Fotografen selbst überhaupt nicht um die Bearbeitung der Bilder, sondern übergeben die Fotos für diese Zwecke an externe Dienstleister.

Legst du Wert darauf, dass der Fotograf die Fotos schießt und auch selbst bearbeitet, solltest du dich unbedingt über die Vorgehensweise des Fotografen informieren, bevor du ihn für deine Hochzeit engagierst.

Der Bearbeitungsstil des Fotografen

Bevor du dich für einen Fotografen entscheidest, welcher deine Hochzeit bildlich festhält, solltest du dich immer über den jeweiligen Bearbeitungsstil informieren.

Setzt der Fotograf bezüglich der Bearbeitung auf die Natürlichkeit der Bilder, muss er nur sehr wenig an den Fotos korrigieren und bearbeiten. In diesem Fall ist er sehr schnell mit der Bearbeitung fertig und liefert dir die Bilder recht schnell.

Suchst du dir hingegen einen Fotografen aus, welcher seine Bilder aufwändig bearbeitet, nimmt die sehr viel mehr Zeit in Anspruch und du musst etwas länger auf die fertigen Bilder warten. Besonders viel Aufwand stellt die manuelle Bearbeitung der Bilder dar. Mit dieser trennt sich bei dem Beruf des Fotografen das Spreu vom Weizen. Einige Fotografen schicken die Bilder durch eine grobe, standardisierte und automatisierte Bearbeitung, während sich andere vor jedes einzelne Bild setzen und dieses mit Liebe zum Detail und viel Arbeit bearbeiten, bis es perfekt ist. Du entscheidest in dem Fall, was dir wichtiger ist:

  • Schnell und nicht korrigiert
  • Nur korrigiert
  • korrigiert und zusätzlich retuschiert.

Sehe immer beide Seiten der Medaille. Es ist vollkommen verständlich, dass du deine Fotos, so schnell wie möglich haben und betrachten möchtest. Auf der anderen Seite ist es ebenso verständlich, dass der Fotograf so viele Aufträge wie möglich an Land ziehen möchte. Schließlich verdient er bei Hochzeiten sehr gut und lebt zum größten Teil von diesen Aufträgen.

Ein Jahr sollte jedoch die absolute Schmerzgrenze sein. Länger sollte ein Fotograf für die Bearbeitung der Bilder nicht brauchen. Schließlich sollte er seine Aufträge auch planen und gemäß seiner Kapazitäten handeln. Beharrst du auf eine schnelle Bearbeitung und setzt den Fotografen unter Druck, leidet oft die Qualität der Bearbeitung darunter. Um sich zu beeilen, kann der Fotograf die Fotos nicht detailliert bearbeiten und du bekommst keine vollkommen perfekten Bilder. In diesem Zusammenhang musst du dir die Frage stellen, was dir wichtiger ist. Der möglichst schnelle Erhalt der Bilder? Oder hochwertige und wunderschöne Bilder, mit etwas Wartezeit?

Wenn du dich an deine Hochzeit erinnern möchtest, kannst du einfach deine Augen schließen und dich an den Tag zurückerinnern, bis die Fotos da sind. Oft haben auch Verwandte selbst Fotos gemacht, welche du in der Zwischenzeit betrachten kannst. Und außerdem: Die Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude!

Das Fotobuch

Möchtest du nicht nur die Bilden von dem Fotografen haben, sondern soll er dir auch ein professionelles Fotobuch über deine Hochzeit erstellen, nimmt dies zusätzlich Zeit in Anspruch. Habe Geduld und freue dich in diesem Fall auf das schöne und atemberaubende Ergebnis.

Ein Beispiel

Jeder Fotograf arbeitet anders, dennoch schafft er in der Regel die Sichtung und die Sortierung von 300 bis 600 Bildern in einem Zeitraum von 5 bis 6 Stunden. Er sortiert dabei die schlechten Bilder aus und behält nur die guten und gelungenen Exemplare.

Dann entscheidet sich der Fotograf für die Bilder, welche er mehr und, welche er etwas weniger bearbeiten möchte und macht sich erst dann an die eigentliche Bildbearbeitung. Zu dieser gehört zunächst einmal die Korrektur der Bilder. Auf diese folgt erst die Bearbeitung, welche je nach der Anzahl der Bilder und dem Aufwand mehr oder weniger Zeit in Anspruch nimmt.

Fazit:

Dein Leitsatz sollte in der Zeit, in welcher du auf die Bilder wartest die Vorfreude als die schönste Freude auf der Welt sein. Denn die perfekte Bearbeitung der Bilder dauert seine Zeit.